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Architecture in
Migration
Eine Vortragsreihe über Migration, Architektur und Urbanismus
von Ilka & Andreas Ruby
Auf den ersten Blick scheinen Architektur und Migration wie zwei
Welten, die ferner voneinander nicht sein könnten. Längst
spielt sich jedoch für eine wachsende Zahl von Menschen das
Leben nicht mehr nur an einem Ort ab, vielmehr sind sie in Bewegung
von einem Ort zum anderen. Die Migration ist Bestandteil ihrer Realität
geworden.
Diese Entwicklung wirkt auch auf die Architektur zurück. Architektur
befreit sich zunehmend von festen Funktionsbeschreibungen und öffnet
sich der Vielgestaltigkeit des Daseins.
Bisher war der Ort in der Architektur im Wesentlichen identisch
mit dem Ort, den sie durch das Gebäude besetzte. In der Kultur
der Migration ist dagegen jeder Ort nur ein momentaner Haltepunkt
auf einer Bewegungslinie.
Diese vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen Migration und Architektur
stehen im Fokus der Vortragsreihe des Kölnischen Kunstvereins,
zu der international renommierte Architekten, Stadtplaner, Künstler,
Kuratoren und Philosophen eingeladen wurden.
Andreas Ruby (*1966), Architekturkritiker und –theoretiker
und Ilka Ruby (*1969), Architektin leben in Köln
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Projekt
Migration
Kölnischer Kunstverein
Die Brücke, Hahnenstraße 6
D-50667 Köln
info@projektmigration.de
www.projektmigration.de
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Vorträge
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29.1.04,
19 Uhr - Lacaton & Vassal: Migrating Lifestyles (in
englischer Sprache)
Die französischen Architekten Anne Lacaton & Jean-Philippe
Vassal haben mit ihren Projekten und Bauten in den letzten Jahren
die internationale Aufmerksamkeit der Medien und Fachkreise erregt.
In ihrer Architektur spiegelt sich die Wechselwirkung von Migration
und Architektur. Migration hat eine zunehmende Mobilisierung zur
Folge, die neue Vorstellungen des Wohnens fordert. Lacaton &
Vassal wenden in ihrer Baupraxis eine zeitgemäße, architektonische
Sprache an, die dieser Entwicklung Rechnung trägt. Zu prominenten
Beispielen ihres Bauens zählen zahlreiche Einfamilienhäuser
in Frankreich, eine Architekturschule in Nantes, sowie der Umbau
des Palais de Tokyo, bei dem sie durch fast unsichtbare architektonische
Interventionen einen neuen Ausstellungsort in Paris geschaffen haben.
Jean-Philippe Vassal (*1954) und Anne Lacaton (*1955) leben und
arbeiten in Paris.
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26.2.04, 19 Uhr – Eyal Weizman: Architecture
as Politics across the Israeli Frontiers (in englischer
Sprache)
Seit 2000 untersucht der Architekt und Stadtplaner Eyal Weizman
die politische Rolle von Architektur in der besetzten West Bank
und dem Gaza Streifen. In einer umfassenden Studie, die Aufsätze,
detailliertes Kartenmaterial, Fotografien und Filmmaterial umfasst,
reflektiert Weizman eine seit mehreren Jahren in Israel öffentlich
geführt Debatte über Siedlungspolitik, die Verwendung
von Architektur als strategische Waffe und die Rolle von Planern
und Architekten. Seine, gemeinsam mit Rafi Segal konzipierte Ausstellung
„A Civilian Occupation – The Politics of Israeli Architecture“
war kürzlich in der Gruppenausstellung „Territories“
in den Kunstwerken Berlin zu sehen.
Eyal Weizman (*1970) lebt und arbeitet in Tel Aviv und London
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11.3.04,
19 Uhr – Atelier Bow-Wow (in englischer Sprache)
Tokio zerstört und erneuert sich ständig selbst; die
durchschnittliche Lebensdauer von Gebäuden liegt bei ca. 25
Jahren. In diesem dynamischen Prozess entwickelt sich die Stadt
weniger durch Planung oder architektonische oder ästhetische
Leitbilder, sondern vielmehr durch unmittelbare Reaktionen auf Nachbarschaften
und programmatische Bedürfnisse, die so höchst effiziente
hybride Gebäude, oft auf minimalem Raum, entstehen lassen.
Das Atelier Bow-Wow, das zu einer international viel beachteten
neuen Generation japanischer Architekten zählt, dokumentiert
seit mehreren Jahren diese anonymen, sich anpassenden, mutierenden
Architekturen Tokios, die sich keiner Typologie zuordnen lassen
Das Atelier Bow-Wow wurde 1992 in Tokio gegründet.
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25.3.04, 19 Uhr
– Santiago Cirugeda: Architecture in Migration (in
englischer Sprache)
Santiago Cirugeda ist ein urbaner Aktivist, Künstler und Architekt.
In seinen urbanen Installationen und Performances spürt er
zwischen den Zeilen der Baugesetze unerkannte Resträume auf
und verschafft ihnen im Territorium des öffentlichen Raumes
(il-)legales Asyl. Er arbeitet letztlich mit den gleichen Überlebensstrategien
des Migranten, der sich in einer ihm fremden Welt Nischen erkämpf,
um einen eigenen Ort zu finden, den ihm die Gesellschaft in der
Regel nicht von sich aus geben will
Santiago Cirugeda (*1971) lebt und arbeitet in Sevilla.

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29.4.04, 19 Uhr
– Barbara Münch: Migration von Architektur im Größenrausch
Während in China Menschen vom verarmten Land in die Städte
wandern, entsteht derzeit ein Gegentrend: immer mehr reiche Städter
kaufen sich Villen am Rande der überfüllten Metropolen.
Die Investoren solcher, von ausländischen Architekten geplanten
Villenenklaven werben mit dem Image vom Leben im „American“
oder „European Style“. Doch was wie die Verwestlichung
der chinesischen Kultur erscheint, entpuppt sich als Beispiel enormer
Aneignungskraft Chinas: selbst die Handschrift berühmter Architekten
wird bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen. Ihnen und ihrer Architektur
widerfährt, was Migration seit jeher auszeichnet: ein Assimilationsprozess,
bei dem sich die eigene Kultur mit der des Gastlandes immer mehr
vermischt, bis sie schließlich in einem neuen Produkt aufgeht.
Die Architektin Barbara Münch (*1970) lebt und arbeitet in
Peking.
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13.5.04, 19 Uhr
– François Roche: Hyperlokalität (Vortrag
in englischer Sprache)
In seiner Architektur greift François Roche auf die natürlichen
Ressourcen des Bauplatzes zurück, um diese auf unkonventionelle
Art als Baumaterial umzufunktionieren.
In seinem Entwurf einer Architekturschule in Venedig leitete er
das Wasser der Lagune durch Böden und Wände des Gebäudes.
In Bangkok baut er derzeit ein Kunstmuseum, dessen elektrostatisch
aufgeladene Metallfassade Staubpartikel aus der stark verschmutzten
Luft der Stadt anzieht. Und für den Mars hat er Behausungen
vorgeschlagen, deren Wände aus gefrorenem Wasser bestehen,
das aus tiefen Bodenschichten des Planeten gewonnen werden soll.
Im Gegensatz zum Kolonialist, der sich die Fremde durch importierte
Artefakte seiner heimischen Kultur aneignet, arbeitet Roche wie
ein Migrant, der seine Umgebung aus dem gestaltet, was der Ort ihm
bietet.
François Roche (*1961) lebt und arbeitet in Paris.
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3.6.04, 19 Uhr
– Shigeru Ban (Vortrag in englischer Sprache)
Mit seiner Präsentation des Japanischen Pavillons während
der Expo 2000 hat Shigeru Ban in Europa und vor allem in Deutschland
große Aufmerksamkeit erregt. 2002 war er Finalist im Wettbewerb
um das neue World Trade Center.
Ban kombiniert leichte, traditionelle japanische Baumaterialien
wie Papier und Pappe mit alternativen Bautechniken. Als Berater
des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR)
entwickelt er temporäre Unterkünfte, die er mit seinen
Studenten im Erdbebengebiet um Kobe 1995 für die Betroffenen
aufbaut. In diesem Jahr gründet er die Hilfsorganisation für
Flüchtlinge und Katastrophenopfer, das Volunteer Architects’
Network (VAN). Ban’s Notbehausungen kommen in den Jahren 1999
und 2000 unter anderem in Ruanda und der Türkei zum Einsatz.
Der Architekt Shigeru Ban lebt und arbeitet in Tokio.
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17.6.04, 19 Uhr
– AMO, Rotterdam: Reinier de Graaf
AMO ist die Research-Abteilung des 1975 von Rem Koolhaas gegründeten
Office for Metropolitan Architecture, kurz OMA. Während der
Schwerpunkt der Arbeit von OMA in der Umsetzung von Architekturprojekten
liegt, analysiert AMO mit Experten aus den Bereichen Medien, Finanzen,
Technologie und Kunst das Verhältnis zwischen gebauter Umwelt,
menschlichen Verhaltensweisen, Kommerz und Kultur und entwickelt
daraus neue Konzepte und Strategien.
AMO realisierte kürzlich eine Studie über die Zukunft
des Ruhrgebiets vor dem Hintergrund seiner stetig schrumpfenden
Bevölkerung. Um der drohenden Desurbanisierung entgegenzuwirken,
empfiehlt AMO die Studie, das Ruhrgebiet zu einer “Migrationszielregion”
zu erklären. Finanzielle Mittel, die bisher in der Ökonomie
der illegalen Immigration gebunden waren (wie Schleuser-, Rechts-
und Rückführungskosten), sollen durch eine gesteuerte
Zuwanderungspolitik konstruktiv für die Integration von Immigranten
“umgeschichtet” werden. Ein halbes Jahrhundert nach
Ludwig Erhardts Anwerbeoffensive zur Kompensation des kriegsbedingten
Arbeitskräftemangels der deutschen Industrie, benutzt Koolhaas
Migration erneut als wirtschafts- und strukturpolitisches Instrument
zur Reanimation einer Gesellschaft, die sich ihrer Zukunft unsicherer
denn je ist.
Reinier de Graaf ist neben Rem Koolhaas Direktor von AMO Rotterdam.
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1.7.04, 19 Uhr
- Ilka & Andreas Ruby
Die KuratorInnen stellen die in den Vorträgen vorgestellten
Positionen der Architekten noch einmal in den Zusammenhang des Konzeptes
der Vortragsreihe.
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26.
9. 04, 18 Uhr - Ferda Kolatan und Valérie Portefaix: China–USA:
Antipodes of living
(Vortrag in englischer Sprache)
Als Repräsentanten zweier maßgeblicher, jedoch völlig
gegensätzlicher Entwicklungsperspektiven des Wohnens im 21.
Jahrhundert, haben die Kuratoren der Reihe Ilka und Andreas Ruby
zwei Architekten aus den USA und China eingeladen. Ferda Kolatan
von su11 aus New York und Valérie Portefaix von Map Office
aus Hong Kong stellen ihre Forschungsprojekte vor, welche die Urbanismustendenzen
beider Länder widerspiegeln.
In den USA verwandelt der anhaltende Traum vom eigenen Haus die
Landschaft immer mehr zu einem gleichmäßigen Wohnteppich
niedriger Dichte. Dabei werden die meisten dieser Häuser nicht
von Architekten, sondern als Fertighäuser gebaut. su 11 forscht
daher an einem Typ Fertighaus, das zwar industriell hergestellt,
aber dennoch völlig auf die Bedürfnisse seiner Bewohner
zugeschnitten ist und ein Leben in Gemeinschaft wieder sinnvoll
macht.
Im Gegensatz dazu organisiert sich die Stadt in China, wo in den
nächsten 10 Jahren 100 Millionenstädte entstehen sollen,
eher vertikal und in ungeheurer Dichte. Apartmenthochhäuser
für 2000 bewohner wachsen in atemberaubender Geschwindigkeit
in die Höhe. Valérie Portefaix und Laurent Gutierrez
von Map Office untersuchen diese Tendenzen am Beispiel von Hong
Kong, das sie als Labor für die weitere städtebauliche
Entwicklung Chinas betrachten.
Wo sich die Europäische Stadt innerhalb dieses Spannungsfeldes
bewegt, ist Gegenstand der abschließenden Diskussion mit dem
Publikum.
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7. 10. 04, 19 Uhr - Wes Jones:
The Suburban Frontier
(Vortrag in englischer Sprache)
Die Architektur von Wes Jones reflektiert die migratorische Logik
im Prozess der zivilisatorischen Konstitution der USA: Eine Nation
aus Einwanderern, die dank ihrer technologischen Überlegenheit
einen halben Kontinent erobert und zu ihrer “Neuen Welt”
erklärt haben. Verlief diese “Frontier” im 19.
Jahrhundert noch zwischen Zivilisation und Wildnis, so verortet
sie Wes Jones heute in dem rastlosen Wachstum einer entfesselten
Suburbia, die sich die verbliebene Landschaft immer stärker
einverleibt.
Wes Jones (1958) leitet das Büro “Jones, Partners: Architecture”
und lebt und arbeitet in Los Angeles.
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4.11., 19 Uhr - Atelier van Lieshout
Durch ihre Wohnwagen, die im öffentlichen Raum auftauchen
und vollständig benutzbar sind, hat das Atelier van Lieshout
eine instantane Architektur geprägt, die gleichermaßen
autonom und mobil funktioniert. Mit der AVL-Ville bei Rotterdam
hat das Künstlerkollektiv eine ganze Kommune nach diesen Prinzipien
aufgebaut. Architektur wird zur Plattform eines auf Selbstversorgung
gegründeten Lebensstils, der in vielem von der Do-it-yourself-Wirklichkeit
migrantischer Lebensformen inspiriert zu sein scheint. In seinem
Vortrag lässt Joep van Lieshout Revue passieren, welche Territorien
das Atelier van Lieshout auf diesem Weg schon durchquert hat und
welche Orte es gerade passiert.
Joep van Lieshout, geboren 1963, ist Leiter des Atelier van Lieshout
und lebt und arbeitet in Rotterdam.
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25.11.04, 19 Uhr – Klaus
Overmeyer Die Bevölkerung in den alten Industriestaaten
beginnt kleiner zu werden: Weltweit gibt es knapp 400 Städte
über 100.000 Einwohner, die in den letzten fünfzig Jahren
nachhaltig geschrumpft sind. In Deutschland sind von dieser Entwicklung
die neuen Bundesländern besonders betroffen: seit 1991 haben
dort über eine Million Einwohner ihre Heimat in Richtung Westen
verlassen. Zurück bleiben leere Wohnungen und brachliegende
Gewerbe-, Kultur- und Sozialeinrichtungen. Eine Revitalisierung
dieser Flächen ist ökonomisch und politisch oft schwierig,
allerdings entstehen hier durch Selbstorganisation und spontane
Raumaneignung oft ungeplante Nutzungen, aus denen sich wieder neue
Ökonomien entwickeln. Als Mitinitiator der interdisziplinären
Forschungsgruppe “Urban Catalyst” untersucht Klaus Overmeyer
die Bedeutung und Potentiale, die temporäre Zwischennutzungen
für leerstehende Gebäude und Brachen entwickeln können.
Strategien der Raumaneignung und Pioniergeist spielen auch bei dem
Projekt “Fishbek Mississippi” eine Rolle, für das
er mit seinem Büro cet-0 und dem Büro Kunst+Herbert den
Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2003 erhalten hat. Das Strukturkonzept
für ein Gebiet am Stadtrand von Hamburg kombiniert suburbanes
Wohnen mit Landwirtschaft und entwickelt eine Lifestyle-Community,
in der Vorstädter zu Rangern und öffentliche Parks zu
produktiven Nutzflächen werden.
Klaus Overmeyer (geb. 1968) ist Landschaftsarchitekt und betreibt
mit den Architektinnen Susanne Schnorbusch und Nancy Couling das
Büro cet-0 in Berlin.
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19.1.05, 19 Uhr - Stefano Boeri
Mit dem Netzwerk "Multiplicity", das aus Architekten,
Geografen, Künstlern, Stadtplanern, Fotografen, Soziologen,
Wirtschaftswissenschaftlern, Filmemachern etc. besteht, untersucht
Boeri die Veränderungen von Stadt unter den Bedingungen von
Globalisierung und Migration. Einen Schwerpunk der Forschung bildet
das Projekt "USE – Uncertain States of Europe",
das in Fallstudien selbst organisierte Prozesse und undeterminierte
Planungskonzepte beschreibt. Beispiele sind eine riesige Hochhausscheibe
im 13. Arrondissement in Paris, deren
Benutzung sich radikal geändert hat, seit sie vollständig
im Besitz von Flüchtlingen aus Südostasien ist, oder das
unterirdische Kanalsystem von Bukarest, in das sich Kinder und Jugendliche
mit traumatischen Erfahrungen geflüchtet und das sie sich als
Existenzort angeeignet haben.
Stefano Boeri (*1956 in Mailand) ist Architekt, Kurator und Publizist
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Projekt Migration –
ein Initiativprojekt der

zurück
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