Das „Projekt Migration“,
das im Jahre 2002 von der Kulturstiftung
des Bundes initiiert wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, die durch
Migrationsbewegungen ausgelösten gesellschaftlichen Veränderungen
darzustellen.
Das „Projekt Migration“ ist als mehrstufiger und mehrjähriger
Prozess konzipiert und initiiert nicht nur neue Forschungsansätze
und künstlerische Projekte, sondern ermöglicht auch durch
verschiedene Vermittlungsangebote eine breite und vertiefende Wahrnehmung.
Über 120 Veranstaltungen, darunter projektinterne und öffentliche
Workshops, Film- und Vortragsreihen, mediale und performative Projekte
sowie Ausstellungen, Theateraufführungen und Medienkooperationen,
wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit Film- und Kunstprojekten
und ein internationales, wissenschaftliches Symposium wurden im
Rahmen des Projektes bisher realisiert. Diese Aktivitäten,
die sich auf vielfältige Weise mit der Darstellung und Sichtbarmachung
von Migration auseinandersetzten, fanden im Kölnischen Kunstverein
statt, aber auch in Frankfurt am Main, Berlin, Belgrad und Istanbul,
auf Kreta und an anderen europäischen Orten.
Im Herbst 2005 werden die Ergebnisse aus zweieinhalb Jahren Forschungs-,
Vernetzungs- und Entwicklungsarbeit in einer groß angelegten,
transdisziplinären Ausstellung zu sehen sein.
Die Ausstellung wird sowohl im Kölnischen Kunstverein, als
auch an verschiedenen Orten im Zentrum Kölns gezeigt.
Die Projektpartner stellen sich dabei die Aufgabe, ein neuartiges
Format zu entwickeln, das weder eine rein themenbezogene Kunstausstellung,
noch eine ausschließlich sozial- und kulturgeschichtliche
Dokumentationsausstellung sein wird.
Vielmehr geht es um eine Verbindung von dem sozialwissenschaftlich,
dokumentarisch und künstlerisch erarbeiteten Wissen und den
verschiedenen Darstellungsformen.
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