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"Non Stop No Stops"

Kai Lehmköster
Goga Letic ´
Pit Silke Warchold

Die Installation der Bar "Non Stop No Stops" reist für drei Monate mit dem Projekt Migration mit. Sie bietet Platz, um die Ausstellung durch Begleitveranstaltungen zu erweitern. Innerhalb der Laufzeit der Migrati-onsausstellung wird dieser Nebenschauplatz des Öfteren seinen Standort wechseln. Zum Thema Migration steht für die Gruppe (Pit, Lehmköster, Warchold, Letic ´ ) als Erstes im Vordergrund, die Offenheit aller Grenzen zu fordern, um dann Aspekte des Ausgeschlossenseins, der Überschreitung von Grenzen und der Reflexion grundgesetzlichen Lebens in aller Öffent-lichkeit zu besprechen. Sich mittels einer Bar einen selbst gestalteten Freiraum zu schaffen, in dem man andere treffen kann, ist für die Grup-pe das kleinste gemeinsame Vielfache des notwendig Möglichen. Ein Aus-zug aus ihren Vorüberlegungen dazu: "Nicht in der Mitte zu stehen ist für einige eine neue Erfahrung. Platzansprüche und das eigene Interesse an gesellschaftlichem Austausch haben sich zu einer Ebene entwickelt, die für andere weithin sichtbar ist. Niemand kann es sich hier sicherlich vor-stellen, auf einer kargen, endlos scheinenden Ebene zu leben, deren Rän-der einem das Paradies versprechen, das man aber noch nie gesehen hat. Und wie es ist, wenn die Sehnsucht, diese Ränder zu sehen, zum inhalt-lichen Wunsch des Lebens aufsteigt. Durch nichts versichert, sondern eher einem persönlichen Gefühl folgend und mit einer Kraft aus sich selbst, sucht man einen Ausweg aus der Unmöglichkeit und Ungerechtig-keit, in der sich das eigene Leben befindet. Der Wunsch nach einer Gesell-schaft, die imstande ist, innerhalb nicht schon vorgedachter Gedanken und Grenzen zu empfinden, ist Teil dieser ,ortsungebundenen' Bar. Die Bar ist so gut wie ihr seid.

Im Bereich der Bar "Non Stop No Stops" befindet sich auch das Archiv des Kölnischen Kunstvereins.

 

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Non Stop No Stops